Aktuell: Adidas will bis zu 2 Mrd EUR KfW Staatsknete beantragen. Eigentlich haben die 1Mrd Bargeld. Wollten für 1 Mrd eigene Aktien zurückkaufen. Haben ca. 2Mrd Kreditlinien.

Weil das Unternehmen quasi stillsteht, „verbrennt“ es 1.5Mrd EUR im Monat. Aus eigener Kraft käme Adidas also 3 Monate klar.

Damals: Aggressives Marketing. Digitale Speed Factory mit maschinengenähten Schuhen in Ansbach (geschlossen). Online Shop. Performance Marketing. 70% Werbebudget in Push Nachrichten. CEO Rorsted Prämie auf dem Aktienkurs.

Aktuell: Der stationäre Handel ist 2 Wochen geschlossen und Adidas weigert sich Mieten zu zahlen und beantragt Staatshilfe in Deutschland. Vom modernen globalen Online Performer zum einfachen Schuhfilialisten?

Welche Strategie soll der Anleger glauben? Welche Strategie lebt Adidas?

Gedanke: Wenn sich Unternehmen kommunikativ und operativ vertun, werden Anleger vorsichtig. Meistens gibst dann in der Bude irgendwo einen Schwelbrand. Wenn es bei gut gemanagten Aktien anfängt zu ruckeln, nehmen manche mal Geld vom Tisch nehmen. Und abwarten