die lassen den Sand auch über 2-3 Rädchen laufen, bis sie das beste Investment finden

Als Investor ist es sinnvoll zu überlegen, welche Unternehmen attraktiv genug sind, um von anderen gekauft zu werden.

  1. Rad1: Das Unternehmen sollte nicht mehr mehrheitlich in Familienbesitz sein. Denn die wollen meistens nicht verkaufen.
  2. Rad2: Das Unternehmen sollte einen möglichst höhen Free Float haben. d.h. die Eigner sollten möglichst viele kleine Anleger sein, die eine Übernahme nicht verhindern wollen. Oft sind Bundesländer, Stiftungen, Familien, Alteigner im Besitz von mehr als 50% der Aktien oder Gesetze verhindern eine Übernahme.
  3. Rad3: Natrülich werden manchmal auch Milliarden schwere Übernahmen getätigt, sie kommen aber öfter im Segment kleiner und mittlerer Aktien vor.

BSPW: im MDAX sind 50 Aktien vertreten. Nur 6 von Ihnen verstoßen nicht gegen die obigen Ausschlusskriterien: GEA, Boss; K+S, Leoni, Norma, Symrise.

4. Rad4: Günstigere Unternehmen werden eher übernommen als teure. Nehmen Sie also das KGV und vergleichen Sie wie lange eine Bude braucht, bis sie Ihnen Ihren Einsatz wieder einspielt:  GEA = 18 Jahre = teuer, Boss = 19 Jahre = teuer, K+S = 14 Jahre = okay, Leoni = 14 Jahre = okay, Norma = 16 Jahre = teuer, Symrise = 26 Jahre = teuer.

Bei der Suche nach Aktien treffen die Profis Annahmen und überprüfen, das ihre Investition a) die Kriterien erfüllt und b) nicht zu teuer ist

Sie lassen die 1000 Aktien die es gibt über die Sandräder laufen und nachher kommen nur 2 Unternehmen raus die zu den Ideen passen