(Branche: Chemie) Bayer will 55MrdEUR für Monsanto bezahlen. Vor dem Gebot hatte Monsanto nur 42% von der Größe von Bayer. Jetzt zum Gebot hat Bayer an Wert verloren und Monsanto an Wert gewonnen. Monsanto hat nun 77% der Größe von Bayer.

Die Bayeraktionäre sind abgesprungen, weil es Ihnen zu teuer ist. Es gibt immer Aktionäre, die das Neue scheuen. Nun will Bayer eine Kapitalerhöhung machen. D.h. Bayer bittet seine Aktionäre Ihnen Geld nachzuschiessen. Dadurch wird Bayer größer und kräftiger und kann Monsanto übernehmen.

Nachschuss alleine reicht nicht, weshalb Bayer noch Kredite aufnimmt. Der Kredit wäre 30Mrd schwer. Werden die nicht vomn Ihren Schulden erdrückt? Testrechnung: Bayer/Monsanto erzielt einen „freien Kapitalfluß“ aus dem Kerngeschäft 7MrdEUR. Würde Bayer also weder in die Zukunft investieren, noch Dividenden als Gewinnbeteiligung an die Aktionäre zahlen, sondern NUR die Kredite zurückzahlen, bräuchte Bayer 4 Jahre. Das ist überschaubar.

Zur weiteren Finanzierung verkauft Bayer wahrscheinlich noch zwei weitere Beteiligungen.

Weiter Zukunftaussagen sind schwierig. In erster Linie sollte der Investor auf die Finanzierbarkeit einer solchen Transaktion schauen. Der Rest ist Phantasie