Eine AktienGesellschaft gehört den Aktionären.

Eine KommanditGesellschaft auf Aktien gehört dem Komplementär und die „Kommanditaktionäre“ sind ohne Stimmrecht.

Die KGaA wird oft von Familienunternehmen gewählt, die durch Zukäufe anderer Unternehmen stark expandieren. Dafür benötigen sie immer wieder frisches Kapital. Irgendwann würde die Familie die Stimmenmehrheit verlieren, weil sie die Märkte immer wieder um neues Kapital angeschnorrt haben (Kapitalerhöhung). Dann schalten die Familien die AG in eine KGaA um und behalten so die Hoheit im Unternehmen.

BSP: Fresenius, Henkel, Merck, Axel Springer (soll bald), Hornbach

> KGaA sind oft Wachstumsunternehmen mit einer stringenten Familien(Mehrheits-)führung. Der Aktionär hat kein Stimmrecht, also sollte er durch eine hohe Gewinnbeteiligung (Dividende) „entschädigt“ werden.